Samstag, 26. September 2020

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Übung zeigt - FF Gössendorf ist hochwasserfit!

Viel ist geschehen, um Gössendorf vor etwaigen Hochwasserkatastrophen zu schützen. So wurde für den Raababach ein Rückhaltebecken errichtet, damit ist eine HQ 100 – Sicherheit gegeben. Dies bedeutet, dass Wassermengen, die statistisch alle 100 Jahre auftreten, schadlos abgeführt werden können.

Beruhigend, doch gerade die Starkregenereignisse der letzten Zeit zeigen, dass sogar diese Sicherheit zu wenig und das Wasser dennoch aus dem Bach treten kann. Dann wird aber in Gössendorf im Bereich der Brücke die Bundesstraße überflutet, auch weitere Bereiche sind dann konkret gefährdet. Um auch für einen solchen Extremfall gerüstet zu sein, wurden mobile Hochwassersperren vorbereitet, die von der Feuerwehr binnen kürzester Zeit aktiviert werden können. Ergebnis: Das Wasser tritt zwar dennoch aus dem Flussbett und überschwemmt die Brücke – wird dann aber wieder in das Bachbett zurückgeleitet.

Um auch für diesen Ausnahmefall bestens gerüstet zu sein, wurde am heutigen Sonntag von den Freiwilligen Feuerwehren Gössendorf und Thondorf die Aktivierung dieser 1,2 m hohen mobilen Sperren geübt. Unter der fachlichen Aufsicht des Planers DI Christian Braunstein trainierten Angehörige beider Gössendorfer Feuerwehren den richtigen Aufbau dieser Schutzmaßnahmen, mit dem Ergebnis, dass tatsächlich binnen kürzester Zeit die Sperre aktiviert werden konnte.

Bürgermeister DI(FH) Gerald Wonner (in Doppelfunktion, er ist auch der Kommandant der FF Gössendorf), der sich an dieser Stelle für das Verständnis der Autofahrer für die Sperre der Bundesstraße während der Übung bedankt, zeigt sich mit dem Ergebnis überaus zufrieden. Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Gemeinde und Land Steiermark konnte hier ein Projekt verwirklicht werden, das einen sehr hohen Hochwasserschutz für das Gemeindegebiet bringt. „Gössendorf ist ja in den letzten Jahren von stärkeren Hochwasserereignissen verschont geblieben. Wir haben diese Zeit für die nunmehr abgeschlossenen Schutzmaßnahmen gut genutzt. Und wie wir heute gesehen haben, sind unsere Feuerwehren auch auf Extremereignisse sehr gut vorbereitet. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden sehr herzlich bedanken“, zieht Bürgermeister und Feuerwehrkommandant Wonner eine äußerst positive Bilanz.

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